Therapiemöglichkeiten bei Pferden

Übersicht:

Massage:

Wir alle kennen die wohltuende Wirkung einer Massage. Auch unsere Tiere genießen sehr schnell diese sanfte Behandlung ihres Körpers. Bei der Massage werden Druck- und Zugbewegungen auf die Haut, Unterhaut, Muskulatur und deren Faszien ausgeübt. Dabei gibt es verschiedenen Techniken. Die klassische Massage ist eine sanfte Bearbeitung der Muskeln mit den Händen, wobei bestimmte gezielte Handgriffe angewendet werden, die entweder dem Muskelaufbau oder der Entspannung dienen.
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Lymphdrainage:

Bei der Lymphdrainage handelt es sich um eine sehr sanfte Art der Massage. Mit dieser Art der Behandlung wird der Lymphfluss angeregt. Dadurch können Stallbeine oder Ödeme, die nach einer Operation entstanden sind, aufgelöst werden. Auch Gallen, die viele Pferde an den Fesselgelenken haben, können auf diese Weise behandelt werden.
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Magnetfeldtherapie:

Die Magnetfeldtherapie ist eine Therapiemöglichkeit, bei der die Tiere einem pulsierendem Magnetfeld ausgesetzt werden.

Die biologischen Vorgänge des Körpers stehen in engem Zusammenhang mit elektrischen Reizen. Wichtige Vorgänge in der Zelle hängen vom Sauerstoff und anderen magnetisierbaren energetischen Ladungsträgern ab.

Wenn der Stoffwechsel der Zelle gestört ist, verschlechtert sich die Energieversorgung der Zelle und es können sich Abbauprodukte in der Zelle anhäufen.

Bei einer Behandlung können die Abläufe im Magnetfeld neu ausgerichtet werden. Die kranken und inaktiven Zellen werden zu einer Normalisierung gezwungen.
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EMS - Elektrotherapie:

Die Elektrotherapie basiert auf einer Muskelreizung. Dadurch können Muskeln gelockert, aufgebaut und entspannt werden.
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Akupunktur:

Die traditionell chinesische Medizin (=TCM) ist eine Heilkunst, die sich vor 2000 Jahren in China herausbildete und über Jahrhunderte immer weiter entwickelt wurde.
Durch die Nadelung bestimmter Punkte, wird der Fluss der Körperenergien beeinflusst und die Selbstheilungskräfte werden in Gang gesetzt.

Das Ziel einer Behandlung nach TCM ist das ganze Tier zu sehen und nicht nur eine einzelne Krankheit, denn diese ist eingebunden in den ganzen Organismus. Hat man z.B. zwei Tiere mit den selben Symptomen, werden nicht zwangsläufig beide Patienten mit den selben Punkten behandelt, da unter Umständen die Ursache eine andere ist.
Die TCM gelangt auch im Westen immer mehr an Bedeutung. Sie kann bei fast jeder (schulmedizinischen) Erkrankung eingesetzt werden

Dennoch wird sie hier meistens nur bei chronischen Erkrankungen oder schulmedizinisch schlecht zu behandelnden Krankheiten eingesetzt wie z.B.

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TENS Transkutane elektrische Nervenstimulation:

Bei der transkutanen elektrischen Nervenstimulation wird durch die Einbringung von Stromstößen und subkutaner Nervenreizung eine Gegenirritation und damit eine Schmerzsenkung erreicht. Bei dieser Art der Therapie werden Elektroden auf die Haut geklebt, über die Stromreize gesetzt werden, mit denen die Schmerzempfindung überdeckt wird.
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Dorn-Therapie:

Die Dorn-Therapie begründet sich nach Dieter Dorn auf die Korrektur der Beinlängendifferenz und daraus entstandenen Schiefe. Nach Dorn ist ein vergrößerter Gelenkspalt der Grund für die Beinlängendifferenz.
Übertragen auf die anderen Gelenk bedeutet dies, dass ein Ungleichgewicht zwischen den Gelenken daraus resultiert, dass der Gelenkspalt auf einer Seite vergrößert ist.
Im Veterinärbereich ist die Beinlängendifferenz nicht wie beim Menschen zu befunden, weswegen hier konsequent alle Gelenke behandelt werden. Aber auch hier ist das Hüftgelenk der Ausgangspunkt der Therapie, denn: “Das Haus kann nicht auf einem schiefen Fundament stehen”.
So werden in einer bestimmten Reihenfolge nach und nach alle Gelenke des Tieres befundet und behandelt. Die Dorn-Methode hat nun seit 25 Jahren bestand, und Dieter Dorn freut sich sagen zu können: “Ich hab´ mich noch in keinem einzigen Punkt korrigieren müssen.”

Als ideale Ergänzung vor, nach oder vor und nach der Dorn-Therapie bietet sich die Breuss-Massage an. Begründer der Therapieform ist Rudolf Breuß, Diese Form der Massage besteht lediglich aus 4 Handgriffen, von denen zwei direkt auf der Wirbelsäule, die anderen beiden paravertebral (also links und rechts neben der Wirbelsäule auf der Muskulatur) durchgeführt werden. Durch die Massage auf und an der Wirbelsäule kommt er zu einer Streckung, wodurch die Bandscheiben mehr Raum bekommen und sich so besser regenerieren können. Im Gegensatz zu physiotherapeutischen Massagen, wird die Breuss-Massage mit weniger Druck ausgeübt, die komplette Behandlung ist langsamer und ruhiger als eine herkömmliche Massage.
Wie bereits erwähnt kann die Breuss-Massage vor oder nach der Dorn-Therapie durchgeführt werden.
Als Nachbehandlung zur Dornmethode kann eventuell auftretender Muskelkater eingedämmt und unter Umständen sogar ganz verhindert werden. Zudem festigt und stabilisiert es den Therapieerfolg der Dorn-Therapie. Nicht zuletzt ist dient es auch hier der Entspannung des Tieres und es hilft der energetischen Aufladung.

Abschließend sei gesagt, dass die Dorn-Breuss-Therapie ein wirklich hilfreiches “Instrument” in der Behandlung darstellt, bei dem mit kleinem Aufwand große Wirkung erzielt wird.
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Passive Bewegungsübungen:

Zu den aktiven Bewegungsübungen gehört die Arbeit auf unterschiedlichen Untergründen, Stangenarbeit, Doppellonge und die Arbeit unterm Sattel.
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Aktive Bewegungsübungen:

Zu den aktiven Bewegungsübungen gehört die Arbeit auf unterschiedlichen Untergründen, Stangenarbeit, Doppellonge und die Arbeit unterm Sattel.
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Kranio-Sakrale Therapie:

Die kraniosakrale Osteopathie ist neben der parietalen und der viszeralen Osteopathie eine der drei großen Systeme der Osteopathie.

Bei dieser Art der Therapie wird das zentrale Steuerungssystem des Körpers, des Gehirns und der dieses umgebenden Strukturen behandelt.

Die sanfte Behandlung zielt darauf ab, neurovaskuläre, neuromuskuläre und neuroendokrine Regulationsmechanismen in Gang zu setzen und damit die Selbstheilung zu ermöglichen. Darüber hinaus wirkt sich die kraniosakrale Behandlung auf das emotionale Wohlbefinden aus.

Die Therapie beruht auf der Erkenntnis, dass es eine Verbindung zwischen Schädel (Kranium) und Kreuzbein (Sakrum) gibt. Die Schädelnähte sind durch Membranen beweglich miteinander verbunden. Die Bewegung entsteht durch den Fluss des Liquors, der Hirn-Rückenmarks-Flüssigkeit. Dieser erzeugt neben dem Atem- und Herzrythmus einen weiteren Rythmus, den PRM (primär respiratorischen Atemrythmus).
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